KleineKleckerMäuse

*inklusive Kindertagespflege*

Im Mittelpunkt steht Ihr Kind

Wir von den KleinenKleckerMäusen begreifen die Kinder in ihrer Lebenssituation und ihren sozialen Bezügen und richten unsere erzieherische Arbeit danach aus. Von zentraler Bedeutung sind für uns dabei die Unterstützung und Förderung der Persönlichkeitsbildung, der Selbstständigkeit und der Kreativität des Kindes. Auch die Vermittlung sozialer Kompetenzen und das Verständnis für die Verschiedenartigkeit der Menschen spielt bei unserer Arbeit eine große Rolle. Darüber hinaus unterstützen wir Sie als Eltern bei der Erziehungsarbeit.  

 Gemeinsam mit Ihnen machen wir Ihr Kind stark! 

Wir  möchten Ihren Kindern geben, was ihnen später am meisten fehlt: 

                                                                                                         "Zeit"!!!

Was möchten wir Ihren Kindern vermitteln...?

 

  • Akzeptanz, Zuwendung, Verständnis, Sicherheit und Liebe

  • Gesunde Ernährung, Körperpflege

  • Genügend Bewegung aber auch eben soviel Ruhe bieten

  • Das spielen in kleinen Gruppen
  • Jahreszeiten bewusst erleben

  • Das Kind in seiner Einmaligkeit achten

  • Altersgerechte Vermittlung und Förderung von Werten

  • Soziale Kontakte in- und ausserhalb der Gruppe

  • Ein Miteinander / Freunde finden / teilen

  • Selbstwertgefühl/ Selbstbewusstsein

  • Phantasie und Kreativität

  • Den natürlichen Forschungsdrang fördern

  • Selbstständigkeit   "Ich helfe Dir, es selbst zu tun"

  • Bei Wind und Wetter draußen sein

  • Lachen, singen, tanzen, basteln bauen, puzzeln.. turnen

  • Sinnesförderung /Sinnesspiele/ Sinneswahrnehmungen

  • Feinmotorik/Grobmotorik fördern, verbessern und unterstützen

  • Ihren Kindern viel Zeit und Aufmerksamkeit schenken

  • Entwicklungsverzögerungen rechtzeitig erkennen und Ihr Kind entsprechend zu fördern und zu unterstützen

  • Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung geben und schaffen vorleben

  • Aufbau und Unterstützung der eigenen starken Persönlichkeit/ Persönlichkeitsbildung 

 


 

Unser pädagogischer Ansatz nach Emmi Pikler

Mit Pikler-Ansatz wird ein pädagogisches Konzept in der Arbeit mit Kindern unter drei Jahren verstanden, das auf dem Gedankengut von Emmi Pikler beruht und seit dem Ausbau der Kleinkindbetreuung in Deutschland immer mehr Beachtung erfährt. Emmi Pikler verfolgte bei ihrer Arbeit als Kinderärztin mit verwaisten Säuglingen und Kleinkindern im Lòczy Institut Budapest von 1946-1979 die Idee, dass sich Kinder am besten entwickeln, wenn sie sich frei in ihrem eigenen Tempo entfalten können. Im Mittelpunkt stehen dabei die Schaffung einer achtsamen und respektvollen Beziehung zu den Kindern in einer geeigneten Umgebung und die freie Bewegungsentwicklung der Kinder.  Die Arbeit nach dem Pikler-Ansatz folgt keiner starren Methodik oder Didaktik, sondern ist geprägt von grundlegenden Prinzipien, die auf Beobachtungen und Erfahrungen Emmi Piklers beruhen. Drei Kernmerkmale der Pädagogik sind: die autonome Bewegungsentwicklung, das freie Spiel und die beziehungsvolle Pflege. Kindern soll es dabei immer möglich sein, selbständig zu agieren und sich als kompetent zu erleben. Pädagoginnen und Pädagogen schaffen eine anregungsreiche Umgebung, nehmen feinfühlig die Bedürfnisse und individuellen Entwicklungsschritte der Kinder wahr und bieten passende Entwicklungsreize. Sie unterziehen sich einer permanenten Selbstreflexion und halten sich zurück, damit die Kinder ihre Handlungs- und Entwicklungsschritte individuell selbst gehen können (Ostermayer 2013).  In Hinblick auf die Bewegungsentwicklung achten die Pädagog/innen darauf, dass sie diese nie direkt beeinflussen und ihr nicht vorgreifen, sondern entsprechende Kleidung, Platz und Möglichkeiten zur ungestörten Bewegung bereitstellen. Die Kinder können Bewegungen immer wieder ausprobieren, bis sie sich selbst Neues zutrauen. Daher werden Säuglinge und Kleinkinder nie in Positionen gebracht oder gehalten, die sie allein noch nicht beherrschen, z.B. eine senkrechte Körperposition, das Sitzen oder Stehen. Stets wird der Kopf eines Säuglings gestützt, bis er ihn selbst halten kann. Kinder erproben sämtliche Bewegungsformen von allein, trainieren sie eigenständig, lernen sich selbst einzuschätzen und entwickeln so auch ihre eigene Persönlichkeit. Aus eigener Initiative ausgeführte Handlungen und Bewegungen spielen eine wesentliche Rolle beim Lernen sowie bei der Ausbildung des Körperschemas, der Entwicklung des Willens, der Ausdauer, beim Erlernen von Handlungsplanungen und dem Kennenlernen der Umwelt.  Auch im freien Spiel haben die Kinder die Möglichkeit, sich als kompetent zu erleben, deshalb sorgen die Erwachsenen für eine entsprechende Umgebung, aber lenken das Spiel nicht. Das Spielzeug ist frei verfügbar und liegt in Reichweite. Kinder sollen das spielen können, was sie möchten, solange und wie sie mögen. Emmi Pikler warnte: „Wenn wir Erwachsene dem Kind unsere Spiele zeigen, es zur Nachahmung anhalten, bringen wir es um das, was für es das Wertvollste, das Wunderbarste beim Spiel ist: die Freude, neue Entdeckungen zu machen; wir nehmen ihm die Möglichkeit, selbständig, nach eigener Initiative zu handeln, die Welt besser kennenzulernen“ (Pikler 2013, S. 79).  Emmi Pikler hat der Qualität der Pflege eine große Bedeutung beigemessen und das Konzept der beziehungsvollen Pflege für Situationen des Wickelns, Badens, Anziehens und der Mahlzeiten entwickelt. Damit wird ein Beitrag zur Ausbildung der Mutter-Kind- bzw. Pädagog/in-Kind-Beziehung geleistet. In solchen Situationen wird der Säugling bzw. das Kleinkind von Anfang an als aktiv teilnehmender Partner angesehen, dessen Signale von den Erwachsenen beachtet und als Ausdruck von Bedürfnissen angesehen werden. Pflegehandlungen sind exklusive Interaktions- und Kommunikationssituationen, denn die Mutter bzw. die Pädagog/in agiert mit dem Kind allein und kann ihm eine differenzierte, ungeteilte Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. Sie geht dabei sanft vor, kommentiert alle Handlungen und ermöglicht die Teilnahme des Kindes unabhängig von dessen Alter. „Ein echter Dialog zwischen Erwachsenem und Kind bildet sich nur dann heraus, wenn das Kind darauf vertrauen kann, dass der Erwachsene während der Pflege tatsächlich für es da ist, wenn die Gesten bittend und fragend sind und es persönlich angesprochen wird“ (Vincze1997, S. 45).